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Visum und Reisenews

Liberia/Guinea:

Ebola-Virus-Gefahr



In der Grenzregion von Liberia zu Guinea wurden in den letzten Wochen mehrere  Menschen mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Ebola-Virus eingeliefert. Ärzte ohne Grenzen sind im Noteinsatz in diesem Gebiet, die die Patienten isolieren. 59 Menschen sind bereits daran gestorben, bei ca. 80 Menschen besteht Infektionsverdacht.

Ebolafieber wird durch Viren verursacht und durch Körperflüssigkeiten übertragen, es kommen Übertragungswege wie durch Tröpfcheninfektion (z.B. Husten, Niesen), Schmierinfektion (Handgeben, Kontakt zu Ausscheidungen) und neonatale Transmission  (Geburt) in Betracht. Als Hauptwirt vermutet man Nilflughunde.

Die Symptome, die erst nach 3 Wochen auftreten, sind hohes Fieber, Erbrechen, Kreislaufzusammenbrüchen, Krämpfe und Lähmungen. Es kann zu hämmorhagischem Fieber, Nieren- und Leberfunktionsstörungen sowie inneren Blutungen des Magen-Darm-Traktes (blutiger Stuhl) sowie Lunge (blutiger Husten) und Milz kommen, welche zu 90% Tode tödlich verlaufen.

Die Diagnose kann nicht allein klinisch erfolgen, da die Symptome sehr einer Infektion mit dem Marburg-Virus ähneln; es müssen Speichel, Urin oder Blut genetisch untersucht werden. Eine Therapie existiert nicht. Derzeit wird an einem Impfstoff gearbeitet, der in den nächsten Jahren erfolgversprechend realisierbar erscheint.

Das Auswärtige Amt rät derzeit dringend von Reisen in diese Region ab.