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Visum und Reisenews

Mittel- und Südamerika:

Ausbreitung des Dengue-Fiebers



Die Dengue-Fieber Epidemie in Mittel- und Südamerika breitet sich immer weiter aus. Stündlich stecken sich z.B in Nicaragua mindestens acht Menschen an. Mehr als tausend Menschen würden derzeit wegen Verdachts auf Denguefieber in Krankenhäusern behandelt. Bisher sind in diesem Jahr in Nicaragua 14 Menschen an der Krankheit gestorben. In brasilien wurden 1.423.672 Denguefieber-Krankheitsfälle (385.354 davon bestätigt) mit 6.552 DHF-Fällen und 456 Todesfällen im laufenden Jahr registriert. In ganz Mittelamerika sind nach der jüngsten Erhebung der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) mehr als 94.000 Menschen erkrankt. Auch in Australien gibt es einen Krankheitsfall. Das Denguefieber (auch "Dandy- oder "Konchenbrecher-Fieber" basiert auf dem Dengue-Virus, welcher vor allem durch die Mücke Stegomyia aegypti übertragen wird. Die Krankheit kann unter anderem die Gelenke angreifen und zum Tode (durch z.B. Hämorrhagisches Dengeufieber / DHF oder Dengue-Schock-Sydrom / DSS) führen. Bislang gibt es gegen die Erkrankung weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Behandlung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht eine Meldepflicht bei Verdacht, Erkrankung, Tod, direktem und indirektem Erregernachweis oder hämorrhagischem Krankheitsverlauf. Verwenden Sie mückenabweisende Sprays und trinken Sie nur Wasser aus geschlossenen käuflichen Originalbehältern. Bettnetze sind nur teilwirksam, da die Mücke vorwiegend tagaktiv sind.