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Visum und Reisenews

USA:

USA erleichtern gleichgeschlechtlichen Paaren die Einreise.



Die US-Einwanderungsbehörden behandeln ab sofort jede legal geschlossene Ehe gleich. Damit werden die Rechte von homosexuellen Partnern in Visumfragen gestärkt.

Die USA wollen gleichgeschlechtliche Ehepartner in Visumfragen künftig wie andere verheiratete Paare behandeln. Es werde bei der Bewerbung für Visa ab sofort kein Unterschied mehr gemacht zwischen Homo- und Hetero-Paaren, sagte US-Außenminister John Kerry in London bei einem Treffen mit Botschaftsmitarbeitern.

Das gelte auch für solche Paare, deren Ehe im Heimatland nicht anerkannt wird; jede legal geschlossene Ehe sei für die US-Einwanderungsbehörden gültig. Die Regelung gelte für alle 222 Bearbeitungsstellen in der Welt. 

Dies bedeute, dass ein Ausländer, der legal mit einem gleichgeschlechtlichen amerikanischen Staatsbürger verheiratet ist, leichter eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten kann, berichtet die Washington Post. Zudem würden Visumsanträge von homosexuellen ausländischen Ehepartnern künftig gemeinsam bearbeitet. 

Kerrys Ankündigung folgt auf ein Urteil des obersten Gerichtshofs der USA. Dieser hatte im Juni die Rechte von Schwulen und Lesben in einem Grundsatzurteil gestärkt. Gleichgeschlechtliche Ehepaare haben demnach künftig die gleichen Rechtsansprüche auf staatliche Leistungen wie heterosexuelle Ehepaare.

Kerrys Ansprache fand in London statt, der Ort wurde mit Bedacht gewählt: England und Wales haben am 17. Juli die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. In Kraft treten wird die neue Regelung aber erst 2014.